Basketball – der runde Ball muss in das Körbchen
In 1964 beginnt der „Virus“. Es wird hart trainiert; gedribbelt, geworfen, Körbe gelegt. 1969 gehören die Langeooger Basketballer dann schon zu den stärksten ostfriesischen Mannschaften und liebäugeln sogar mit dem Aufstieg in die niedersächsische Basketballverbandsliga. Die besten Nachwuchskorbwerfer Ostfrieslands kommen von Langeoog! Spieler sind zu der Zeit fast ausnahmslos Schüler des Nordsee-Gymnasiums. Die einzige Ausnahme ist der Coach und Mannschaftskapitän. Der 27-jährige Diplom-Sportlehrer Klaus Pfeil ist 1965 nach seiner Ausbildung an der Kölner Sporthochschule zugezogen. Die gut zwei Dutzend Spieler plus die interessierten 10 bis 12-jährigen werden im TSV in einer selbstständigen Abteilung geführt und trainiert.
Ab 1993 konnte dann die amerikanisch geprägte Sportart durch den Kurdirektor Georg Ansmann erneut im TSV angeboten werden. Viele Interessierte bildeten wöchentlich die Grundlage zum Aufbau einer Wettkampfmannschaft, was jedoch durch den Weggang vieler Spieler nicht durchsetzte. Die starken Spieler trafen sich dennoch unermüdlich weiter und hatten ganz klar Spaß am Spiel. Nachdem Ansmann aus beruflichen Gründen die Insel verließ, wurde unter dem Trainer Maurizio Susan gespielt. Und da ging es dann im Juni 1995 richtig ans „Kräftemessen“. Mannschaften aus Hamburg und Groningen kamen zu einem kleinen Turnier nach Langeoog. Knapp mussten sich die TSV-ler geschlagen geben.
Durch den beruflichen Weggang von Maurizio Susan 1996 schlief die Sparte langsam ein und wurde erst im Rahmen der Ganztagsschule wiederbelebt. Seit 2005 trainiert Oliver Freye die Jugendlichen im Basketball. Bei ausreichendem Interesse ist es angedacht, die Sparte weiter aufzubauen.
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| Oliver Freye | Basketball 1995 |




