Stühlerücken im TSV-Vorstand

Manfred Lau wurde von den Mitgliedern des TSV Langeoog am Samstag im Rahmen der Jahreshauptversammlung auf Vorschlag des Vorsitzenden Paddy Recker zum Ehrenmitglied ernannt. Zuvor hatte er nach 19 Jahren Vorstandsarbeit nicht wieder für das Amt des zweiten Vorsitzenden kandidiert.

In dieser Zeit hatte sich zudem engagiert um die Technik im Verein gekümmert, die Fußball-Jugend trainiert, bei der Durchführung des Volleyball-Turniers die Fäden in der Hand und die Federführung bei den großen Baumpflanzaktionen übernommen.
Der Vorstand wurde daher umgebildet, die Mitglieder wählten den bisherigen Schriftführer Ralf Heimes zum neuen 2. Vorsitzenden, seine bisherige Aufgabe übernimmt Dorothee Wollner. Beide wurden einstimmig gewählt.
Im Mittelpunkt der fast dreistündigen Veranstaltung standen zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und erfolgreiches Ablegen des Sportabzeichens. Die Ehrung für das langjährige Vorstandsmitglied Epi Heyen für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein nahm der ehemalige Vorsitzende Gert Klöpping vor und würdigte dessen großen Einsatz. Auch Werner Franz ist seit 50 Jahren im TSV. Ralf Heimes und Manfred Lau nahmen zudem Ehrungen für 20 und 40 Jahre im Verein vor.
Eine besondere Auszeichnung für den ganzen Vorstand hatte Alfred Helmers, Vorsitzender des Kreissportbundes Wittmund mit auf die Insel gebracht. Er hatte die bronzene Ehrennadel des Landessportbundes für Margret Wlosik und Ralf Heimes, die silberne Nadel für Julia Neumann und Manfred Lau und die goldene für Heiko Recker im Gepäck. "Langeoog is immer wat besünners" hatte er seine Rede auf Platt begonnen und über die Folgen von demografischem Wandel, Ganztagsschule und Kitas für die Vereinsarbeit am Festland und die Frage nach geeigneten Formen der Honorierung von Ehrenamt referiert.
Als "Sportlerin des Jahres" zeichnete das PiRamBoTo-Team Else Lübben für ihr jahrelanges Engagement für das TSV-Vereinsheim und die Sauberkeit der Kabinen aus.
Zum Auftakt hatten Bürgermeister Uwe Garrels und Kurdirektor Peter Wettstein die Bedeutung des TSV für die Insel und seine Gäste gewürdigt: "Langeoog ist ohne den TSV nicht denkbar stellte Uwe Garrels fest. ""Spaß an Sport und Spiel ist eine wichtige Grundlage für Intelligenz und Kreativität und die Einhaltung von Regeln könne beim Sport gut erlernt werden.
Die Sportabzeichen wurden von Klaus Witte vergeben, am häufigsten haben Hermann Schade und Jonny Vestering es abgelegt, die zum 37. Mal Gold errungen haben. Zuvor hatte er die Mitglieder des TSV aufgerufen, den zweiten Besuch der Sportabzeichentour nach 2010 gemeinsam erneut zu einem großen Erfolg zu machen.
Paddy Recker rief abschließend die Mitglieder auf, den zusätzlichen Tag im Schaltjahr 2012 dem TSV zu schenken und sich für den Verein zu engagieren, der mit 681 Mitgliedern der 700er-Marke immer näher kommt.

Berichte aus den Sparten

Die Reihe der traditionellen Berichte aus den Sparten des TSV Langeoog wurde von Thomas Pree eröffnet. Er verlas Berichte von Frank Bieniasch über Taekwondo und die Fußball-E-Jugend. Die Taekwondo-Gruppe umfasst inzwischen 22 Jugendliche in zwei Gruppen. 2011 gab es zwei erfolgreiche Gürtelprüfungen. Der Fußball-Nachwuchs ist trotz einer Niederlagenserie in der neuen Altersstufe weiter mit Feuereifer dabei. Für die Fußball-Herren war 2011 dagegen ein schlechtes Jahr. Bereits die Saison 2010/11 konnte nicht zu Ende gespielt werden, in der Folgespielzeit trat die Mannschaft dann aus Personalmangel nicht mehr an. Gespielte wurde jedoch beim Inselcup, bei der Hallenkreismeisterschaft, gegen eine Kurgästeauswahl und natürlich gegen die Profis des 1·FC Köln. Ein großer Erfolg waren erneut der Kinderkarneval im Haus der Insel und das große sonnige Pfingstfest auf dem TSV-Sportplatz.
Höhepunkt des Jahres für die Judo-Sparte um Heini Matzies war die Teilnahme am Judo-Turnier in Friedeburg, bei dem auch der Spartenleiter selbst noch einmal antrat und in seiner Altersklasse gewann. Aktuell sind 19 Zwerge und 9 Jugendliche in der Sparte aktiv. Neu ist Jiu-Jitzu, das auf dem bunten Inselabend erstmals präsentiert wird.
Nati Grell ermunterte alle Herzkranken, Mut zu haben neue Wege zu gehen und in der Herzsportgruppe Grundoptimismus und Selbstvertrauen zu gewinnen. Auch Petra Janssen rief zu mehr Aktivität auf. In der Gruppe 50+ kommt neben dem gemeinsamen Sport auch die Geselligkeit nicht zu kurz.
Die Kwittjes um Cornelia Bieniasch und Dini Bents haben im vergangenen Jahr zwei Mal ihren Tanz "Tip Top" beim Maibaumaufstellen und auf dem Pfingstfest aufgeführt, den sie im Rahmen des TSV-Kindersports einstudiert hatten. Höhen und Tiefen hat das Eltern-Kind-Turnen in 2011 durchgemacht, nach zum Teil nur 6 Aktiven ging es zuletzt steil bergauf und Sandra Klesch konnte bis zu 40 Mädchen und Jungen mit ihren Eltern begrüßen.
Einen guten Start in die C-Jugend-Alterstufe hatten die größeren Nachwuchskicker um Torsten Both und Olaf Sommer. Den Alters- und Größenunterschied hat das Team, in dem viele D-Jugendliche mitwirken, mit viel Spielwitz wett gemacht. Atze Numrich konnte über gut besuchte Volleyball-Übungsabende und drei TSV-Teams beim großen Strandvolleyball-Turnier berichten. Neben dem Silvesterlauf, der bereits zum 27. Mal stattfand, soll auch der Lauftreff wieder belebt werden.
Bevor Julia Neumann im Kassenbericht von einem kleinen Plus des Vereins in 2011 berichten konnte, vertrat sie Katja Heimes und Anja Börgmann und berichtete über Group Fitness und die Leichtathletik-Jugend. Über 30 Jugendliche vertreten den TSV inzwischen auf verschiedenen Wettkämpfen und haben schon durch gute Platzierungen auf sich aufmerksam gemacht. Erwin Klotz schloss die Reihe mit einem Bericht über das Männerturnen ab.

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