Sportplatz

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In den Anfangsjahren des Turnvereins wurde der Festplatz mit Kletterbaum gegenüber dem damaligen Café Erholung (vorletztes Haus vor dem Schießstand) in der Willrath-Dreesen-Straße als Sportplatz genutzt. 1930 fand dort auch die Fahnenweihe des Turnvereins statt.

Eine Bekanntmachung des Sportwarts und des Betriebsobmanns vom 15. Juni 1938 bezeugt den Umzug in unmittelbare Nähe: „Auf dem Gelände des HerrnFangmann, genannt ,OnkelHermann’, ist von Sportinteressierten ein Sportplatz angelegt, wo ab heute sämtliche Fußballspiele und andere Sportarten ausgetragen werden können.“

Ab 1946 wurde dann der Sportplatz auf das heutige Gelände verlagert. Die „Wiese“ verlief parallel zum Schniederdamm und wurde erst später „gedreht“.

Dass sich schon damals Wasser als Problem darstellte, kann einem Brief vom 22. April 1947 entnommen werden:
An das Wasserstraßenamt, Herrn Johann Wilken „Der Turn- und Sportverein Langeoog bittet um Überlassung von 4 Zementrohren, da diese zum Einbau in einen Entwässerungsgraben auf dem Sportplatz gebraucht werden.
Der Vorstand“

Die bereits 1946 mündlich geschlossene Vereinbarung, die Baracke am Sportgelände unentgeltlich nutzen zu dürfen, wurde am 01.01.1948 durch einen schriftlichen Mietvertrag zwischen dem TSV und der Kurverwaltung Langeoog bekräftigt. Die Aufbau- und Instandsetzungskosten des Gebäudes übernahm allein der TSV.

Ab Januar 1963 wurde durch die Kurverwaltung Langeoog das Sport- und Flugleitungsgebäude errichtet. Das Mehrzweckgebäude am Rande des Sportplatzes und des Landeplatzes stellte einen Raum für die Flugleitung (für den Flugbetrieb vom 1. Juni bis 30. September), einen Aufenthaltsraum, Umkleideräume für die Sportler, zwei Duschräume und öffentliche Toiletten. Die Wartung und Reinigung der von den Sportlern mitbenutzten Räume und Anlagen erfolgt durch den seit Herbst 1953 eingesetzten Platzwart des TSV, Herrn August Enkelmann. 1965/66 wird am Sportplatz als erste im Landkreis Wittmund eine Tribüne gebaut. Bei Punktspielen können seitdem die Zuschauer überdacht dem Fußballspiel zuschauen.

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Auf Beschluss des Rates wird 1968 die alte Sportbaracke am Hansa Sportplatz, die seit 1964 vom TSV für monatlich 10,– DM an den Platzwart Wilhelm Eltermann vermietet war, abgerissen. Laut Kostenplan sollte 1983 das Verlegen des Stromkabels zur Versorgung der geplanten Flut- Das Bild zeigt den Fußballplatz am Freitag, den 13. 07. 2001. 31 lichtanlage 4.750,– DM verschlingen. Der TSV beschloss das Kabel in Eigenleistung zu verlegen. Dank der kostenlosen Überlassung einer Fräse der Firma Bokelmann wurde das Kabel binnen drei Stunden verlegt. Durch den hohen Grundwasserspiegel musste abgesenkt werden; die Fundamente erstellte Firma Schreiber.

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Im Juli 1987 können die sanierten Rasenplätze eingeweiht werden. Neben der von der Gemeinde umgesetzten und mitfinanzierten Sanierung konnte auch eine Entwässerung der bis dahin „feuchten Wiese“ als erfolgreich betrachtet werden. Um die Kosten zu mindern besteht der Unterbau des Platzes aus einer Mischung von Mutterboden und abgelagertem Baggergut (Schlick) aus dem Langeooger Hafen.

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Kurz vor der Einweihung der neuen Plätze wurde bei Platzregen das Transparent „Jonny- Vestering-Stadion“ aufgestellt. Eine Windhose über Juist brachte das Unwetter mit.

1989 Umzug des Hansa-Cafés und der Flugleitung in den Fluggebäudeneubau. Die Schiffahrt, zuvor Eigentümer, übergibt das Gebäude an den TSV.

1994 wird der Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Langeoog und dem TSV über das Sportgelände für weitere 25 Jahre geschlossen. Im wahrsten Sinne des Wortes stiegen die Sportler des TSV 1995/96 aufs Dach. Das frühere 32 Flugplatzbetriebsgebäude mit Restauration erwies sich als abgängig. Da kein Neubau in Sicht stand, beschloss der TSV das von der Gemeinde überlassene Vereinsheim mit Umkleidebereich, Büro und Vereinsraum zu umklinkern und das Dach sowie alle Fenster zu sanieren.

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Die Arbeiten wurden in Eigenleistung durchgeführt und erfolgten nach Feierabend und am Wochenende, wobei viele Stunden zusammenkamen. Nach Einschätzung der Helfer waren nach knapp 15 Monaten an die 3000 Arbeitsstunden geleistet. Nach Fertigstellung erfolgte die Erneuerung des Geräte-Schuppens zu einer „Garage“, in der Rasenmäher, Kreidewagen, Sport- und Spielgeräte ihren Platz einnehmen.

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Besandung des Fußballplatzes 2001

2001 wird die Flutlichtanlage für den zweiten Platz eingeweiht. Neben den Platzwarten Enkelmann und Eltermann waren auch Johann Pflüger und Evert „Edi“ Donner für die Instandhaltung des Sportplatzes verantwortlich. Heutzutage kümmert sich Helmut Foken um das Gelände. Else Lübben ist als zuverlässige Kraft für die Ordnung im Vereinsheim verantwortlich.

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Evert Donner Johann Pflüger (rechts) mit Jonny Vestering

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